Gedicht: G.W.F.H. (2012)

Du alter Philosophaster!
Was nützt mir dein Kathederdeutsch!
Ein Dichter warst du nicht
An und für sich,
Und auch kein Wissens-Schaftler.

Irgendwie warst du begabt,
Die Dinge nicht zu sagen.
Bloß Worte mochtest du.
‚Die Worte sind das Wahre.‘, nicht?
Eigenartige Aussage.

Vielleicht hättest du dir
Deiner selbst gewiss werden sollen.
Doch du warst eine Kuh und deine Nacht war grau.

Du hast dich mir gezeigt
Als bestimmtes Nichts.
Deine Momente waren verschwindend.
Welche Verschwendung!

Du nebulierender Begriffsmystiker!
(Das hab ich mir selbst ausgedacht.)
Du bist für mich
Reine Negativität.

Wenn Arthurius nicht gewesen wär!
So hätt ich mich längst selbst
Aufgehoben.

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Ein Gedanke zu “Gedicht: G.W.F.H. (2012)

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