Apologie der Irrationalität I: Vernunft und Rationalität

paintings-by-lia-melia18209-8898508-7_905Die wilden Wogen der Irrationalität – Ist Kunst rational? Künstlerin: Lia Melia

Glaubt man der Rede von der Postfaktizität, so erleben wir gerade eine Zeitenwende: Das Zeitalter der Rationalität und des harten wissenschaftlichen Faktums hat ausgedient und der Mensch begnügt sich von nun an mit dem Vertrauen auf sein „bloßes“ Gefühl. Bedeutet das eine Rückkehr in die Barbarei, in eine vorvernünftige Periode? Ist es mit der Aufklärung nun endgültig vorbei? Oder ist „der vernünftige Mensch“ vielleicht doch kein Ideal, nach dem wir bedingungslos streben sollten? Sollten wir die „Ära der Herrschaft des Gefühls“ vielleicht begrüßen, weil wir so keine Angst haben müssen, eines Tages den perfekten rationalen Robotermenschen herangezogen zu haben, der alles sinnliche Gefühl an- und ausschalten kann, wie er will, um seine Berechnungen der Wahrheit vollkommen zu objektivieren, dabei aber leider auch der wahren Empathie nunmehr entbehrt? Wie sehr haben wir die Rationalität nötig? Wie weit kann, wie weit soll sie reichen? Wie sehr leben wir „noch“ in einem rationalen Zeitalter und was bedeutet das?

Der Mensch definiert sich als Art gerne über das Denken, er ist „das vernünftige Tier“. Bei der Vielzahl anthropologischer Definitionen läuft es doch immer wieder auf diesen Punkt hinaus. Traditionell, jedenfalls seit offiziellem Beginn unserer abendländischen Denkgeschichte, die üblicherweise irgendwo bei den sogenannten „Vorsokratikern“ angesetzt wird, ist die Vernunft durchweg positiv konnotiert, sie zeichnet den Menschen vor allen übrigen Lebewesen aus, erhebt ihn über diese als Art, so wie er sich mittels seines abstrakten Denkens von ihnen entfernen und über sie erheben kann. Das Denken ermöglicht dem Menschen, von der übrigen Natur zurückzutreten und sich nun nicht weiter über diese zu definieren, sondern die Natur selbst als eine bestimmte, andere Entität neben der eigenen, spezifisch menschlichen oder eben vernünftigen Entität zu begreifen. Der Mensch ist selbst nicht (mehr) genuin Natur, er ist etwas Anderes, Eigenes, zwar immer noch sinnlich verhaftet, aber doch gleichzeitig über die Sinnlichkeit hinaus. Dieses „Andere“ am Menschen ist eben sein Denken, sein Geist, seine Vernunft – etwas Übersinnliches, und darin, so die übliche Vorstellung, gleicht er dem „Göttlichen“, der göttlichen Vernunft selbst, welche in ihm unmittelbar durch seine Verbindung mit dieser wirksam ist. Das Göttliche ist dabei das per se Abstrakte, das Nicht-Stoffliche, Nicht-Vergängliche, das Ewige, welches ihn darin letztlich auch unsterblich macht.

Diese Ansicht findet sich in unterschiedlicher Form, implizit und explizit, z.B. bei Platon, im Christentum, und seit der „Überwindung“ der mittelalterlich-christlichen Philosophie bei vielen westlichen Denkern ab der Neuzeit. Seit die Vernunft dabei selbst als eigenständige und schöpferische Fähigkeit des Menschen wieder besonders hervorgehoben und von ihrer Bindung an das „Göttliche“ zusehends entfernt wird, kommt es auch immer wieder zu Gegenbewegungen und Vernunftkritik. Mal ist die Vernunft emanzipatorische Kraft und Befreierin des Menschen aus verkrusteten, dogmatischen und unterdrückerischen Verhältnissen (etwa im Aufbruch der neuzeitlichen Naturwissenschaft, in der Aufklärung), dann wiederum wird sie selbst als dogmatisch und supprimierend empfunden, wo sie das „Leben“ und das Gefühl scheinbar oder tatsächlich nicht mit zu integrieren vermag, sondern diese ihr vielmehr als „Sklaven“ unterstellt sind. – Ich würde dafür argumentieren, dass wir uns aktuell wieder – und immer noch – in einer Phase befinden, in der „die Vernunft“ sich von ihrer unterdrückerischen Seite zeigt. Gleichzeitig würde ich mich jedoch für mehr Vernunft aussprechen. Aber kann das eigentlich zusammengehen?

Das Motiv der Herrschaft der Vernunft hat eine lange Tradition, bei Platon z.B. sehr anschaulich gemacht durch das Bild des „Seelenwagens“, bei dem die Vernunft die Zügel in der Hand hält und die beiden Pferde am Wagen, den Mut und die Begierde, kontrolliert – notfalls eben mit der Peitsche. (Nietzsche greift dieses Bild bekanntlich später ironisch auf und kehrt es um) Die traditionelle Vorstellung der Vernunft ist die der Herrscherin, Führerin. Die Vernunft wird – nicht nur inhaltlich, sondern auch explizit sprachlich und metaphorisch – als Befehlshaber der Seele aufgefasst, sie diktiert dem übrigen Geistesleben, was zu tun ist. Sie hat alleinige Autorität über die Seelenfunktion. Und wahrlich, diese braucht es auch, denn das übrige Seelenleben begehrt ständig auf. Ständig wollen wir irgendwas, von dem wir wissen, dass es eigentlich schlecht für uns ist. Ständig wollen wir unseren Impulsen nachgehen. Ständig wollen wir schlimme Dinge tun, haben grausame Gedanken. Allein die Vernunft, unser guter, weiser Machthaber, weiß, was richtig und wichtig ist und hält uns davon ab – ein Glück. Sie fesselt und knebelt unsere Gedanken und Taten, bevor sie Schaden anrichten können. Sie schiebt dem Bösen in uns den Riegel vor. Sie tötet in uns ab, was schädlich ist, manchmal auch schon, was verdächtig ist – sicher ist sicher. Sie kontrolliert uns, wo wir gehen und stehen, allein im Traume zieht sie sich zurück und wir erfahren, was es heißt, unseren dunklen Trieben, uns selbst ausgeliefert zu sein. Die große Masse in uns, der Pöbel des Unterbewusstseins: sich selbst regieren? Niemals! Zu gefährlich, zu unsicher!

Wie ist die Vernunft in diese Rolle geraten? War es schon immer so, war sie schon immer Alleinherrscher? Was ist mit dem übrigen Menschen? Ist der, sind unsere Triebe „von Natur aus“ böse oder zumindest stets potentiell korrumpierbar? Hat die Natur uns den Egoismus und die Gewaltlust eingegeben, Gott aber den Funken der Vernunft, der uns aus der ganzen „natürlichen“ Misere allein erlösen kann? (Gut, nach heutiger Auffassung hat das Recht des Stärkeren selbst die Vernunft hervorgebracht, aber insgeheim hält man sich ja doch für ein „höheres Wesen“.) Wie sind wir dahin geraten, dass wir überhaupt „kontrolliert“ werden müssen – und damit nicht nur durch uns selbst? Ist die Vernunft ein Geschenk, das uns „erhebt“ und Großes ermöglicht, oder haben wir das Denken schlichtweg nötig? Weil ohne es sofort die „blonde Bestie“ (Nietzsche) herausbrechen würde? Existiert das Gute nur in der Vernunft? Besteht das Gute nur in der Kontrolle des Schlechten?

Treten wir noch einen Schritt zurück und fragen uns: Was ist eigentlich Vernunft? Leider ist das überhaupt nicht geklärt, wenn von Vernunft geredet wird. Ebenso von der Rationalität: „Rational“ und „vernünftig“, das meint nun seit langer Zeit schon das Gleiche. Dabei ist Rationalität eigentlich, wenn überhaupt, nur Vernunft in einem sehr engen Sinne: ratio heißt nämlich ursprünglich „Rechnung“, „Geschäft“ oder „Vorteil“. Das rationale Denken (das „rechnerische Denken“ bei Heidegger, aber den hole ich jetzt mal nicht raus, sonst wird mir nachher noch „struktureller Antisemitismus“ vorgeworfen… ) ist ein berechnendes Denken, das auf seinen Vorteil aus ist. Dieser Vorteil kann der Vorteil der Wahrheit sein, muss es aber nicht. „Rationalität“ ist mehr Methode als Vermögen und ist, wenn sie gelingt, eine Fähigkeit namens „Klugheit“ (z.B. bei Kant) oder heute auch gerne mal „Intelligenz“. Rationalität ist ein Denken, das seinen Schwerpunkt auf die Form und reine Struktur von Gedanken legt, das abstrahierend und analytisch operiert, das von Inhalten und Anschauungen absieht, um die Wahrheit allein durch Freilegung der diesen innewohnenden Substanz zu finden. Es sieht von Inhalten ab, um ohne Umwege zum Ziel zu kommen – aber damit sieht es auch von der übergroßen Fülle geistiger Inhalte ab, die den menschlichen Geist in überwiegendem Maße bevölkern. Es operiert an der Oberfläche des Bewusstseins und leugnet, dass unterbewusste geistige Prozesse überhaupt als „Denken“ gelten dürfen. Es lässt nur das zu, was es in Worte fassen und einhegen kann und übersieht das Übrige. Es versteht das Unterbewusste nicht, hat keinen Zugang zu ihm, also kümmert es sich nicht darum oder schiebt es beiseite, sperrt es weg.

Es ist diese Art Denken, das den Machthaber spielt, und es kann etwas mit Vernunft zu tun haben, muss es aber nicht. Denn „die Vernunft“ herrscht nicht. „Vernunft“ leitet sich ab von „vernehmen“ und meint schlicht eine richtige Auffassungsgabe. Vernunft hat etwas mit Wahrheit zu tun und damit, dass wir imstande sind, diese einzusehen. Handeln wir vernünftig, so handeln wir besonnen, nämlich so, dass es sinnvoll ist, was wir tun, und zwar nicht nur in unserem eigenen Sinne, zu unserem privaten Interesse. Denken wir vernünftig, so denken wir in Sinnzusammenhängen, wir sind einsichtig. Wir denken und tun das Richtige (was das auch sein mag). Nun kann dieses Richtige – nun kann dieses Vernehmen des Richtigen natürlich auch durch rationales Denken zustande kommen, welches, wie gesagt, in erster Linie eine Methode bezeichnet. Aber es mag auch anders zustande kommen. Bei Kant etwa ist die Grundlage der Moralität – ich habe es im letzten Post erwähnt – ein unmittelbares Wissen vom Sittengesetz. Dieses ist einfach da, wir haben es nicht mittels Rationalität „herbeivernünftelt“. Aber – und das ist unsere große Tragik – wir mussten es notwendigerweise durch Rationalität wiederentdecken. Der unmittelbare Zugang dazu ist uns verloren gegangen, die bloße, „naive“ Einsicht haben wir nicht mehr oder sie genügt uns nicht mehr und wir müssen sie erst wiederfinden, uns wiedererinnern (vgl. Platons „anamnesis-Lehre“) – und zwar mittels der Rationalität – der Sprache, die wir heute sprechen, die wir heute allein als Autorität über unsere Handlungen akzeptieren und die uns heute bestimmt.

Ich will nicht sagen: Rationalität ist schlecht. Das wäre zu einseitig gedacht. Im Gegenteil: Ich sage, Rationalität ist nötig, mehr denn je. Wir sind darauf angewiesen, anders werden wir nicht überzeugt. Wir brauchen Rationalität, wir brauchen Klarheit, Nüchternheit, Objektivität und Abstraktion, um durch Analyse zu dem wieder vorzudringen, was wir vielleicht einmal „einfach so“ gewusst haben und wahrscheinlich im Grunde immer noch wissen. Aber wir dürfen dabei – es dürfte jetzt nicht mehr allzu paradox klingen – die Vernunft nicht vergessen. Wir dürfen und müssen dabei durchaus auch „unseren Gefühlen folgen“. Das gemeinhin so genannte „Bauchgefühl“, das uns leitet, wenn die Ratio versagt: Was ist es, wenn nicht vernünftig? Aber rational ist es eben nicht. Ist Liebe unvernünftig? Rational ist sie nicht. Aber sinnlos, falsch, unrichtig?

Schwierig wird es freilich dann, wenn das „Bauchgefühl“ Dinge sagt wie „Alle Flüchtlinge sind Verbrecher und Vergewaltiger“ oder auch „Alle, die nicht mit mir einer Meinung sind, sind Nazis/Antisemiten/Rassisten/Sexisten usw.“. An dieser Stelle setzt für gewöhnlich – und durchaus berechtigerweise – die Kritik an der „Irrationalität“ an. Hier hat die betreffende Person nämlich offensichtlich den Bezug zur „vernünftigen Einsicht“ verloren. Aber ist damit das Irrationale per se zu kritisieren? Ist dem „Gefühl“ per se zu misstrauen, wenn es auf diese Weise fehlschlägt? Und wenn ja, z.B. weil es besonders oft fehlschlägt, warum tut es das? Warum ist das Irrationale so „fehlerhaft“, so oft irregeleitet? Weil es der Kontrolle durch die Ratio entbehrt (hier wären wir wieder beim Diktat der „Vernunft“)? Ist es einfach, von Natur aus, so? Und hält allein die Rationalität – die Führerschaft der Rationalität den Schlüssel zur Sittlichkeit in der Hand? Als übermenschliche Weiterentwicklung des ewig verdorbenen Menschentieres?

Der Psychoanalytiker Wilhelm Reich vertritt in Abgrenzung zu Freud eine sehr interessante Theorie der menschlichen Charakterstruktur, welche ihm zufolge aus drei Schichten besteht (ich zitiere ausführlich aus dem Vorwort zur dritten Auflage der Massenpsychologie des Faschismus):

Diese Schichten der Charakterstruktur sind, wie ich in meinem Buch Charakteranalyse dargelegt habe, autonom funktionierende Ablagerungen der sozialen Entwicklung. In der oberflächlichen Schichte seines Wesens ist der durchschnittliche Mensch verhalten, höflich, mitleidig, pflichtbewusst, gewissenhaft. Es gäbe keine soziale Tragödie des Menschentiers, wenn diese oberflächliche Schichte des Wesens mit dem tiefen natürlichen Kern [meine Hervorh.] unmittelbar in Kontakt wäre. Dies ist nun tragischerweise nicht der Fall: Die oberflächliche Schichte der sozialen Kooperation ist ohne Kontakt mit dem tiefen biologischen Kern der Person; sie ist getragen von einer zweiten, einer mittleren Charakterschichte, die sich durchwegs aus grausamen, sadistischen, sexuell lüsternen, raubgierigen und neidischen Impulsen zusammensetzt. Sie stellt das Freudsche ‚Unbewusste‘ oder ‚Verdrängte‘ dar […].

[…]

Dringt man durch diese zweite Schichte des Perversen tiefer ins biologische Fundament des Menschentieres vor, so entdeckt man regelmäßig die dritte und tiefste Schichte, die wir den ‚biologischen Kern‘ nennen. Zutiefst, in diesem Kern, ist der Mensch ein unter günstigen sozialen Umständen [meine Herv.] ehrliches, arbeitsames, kooperatives, liebendes oder, wenn begründet, rational [hier eben i. S. v. begründet, vernünftig] hassendes Tier.
Man kann nun in keinem Falle charakterlicher Auflockerung [eine Methode Reichs, Anm. d. Verf.] des Menschen von heute zu dieser tiefsten, so hoffnungsreichen Schichte vordringen, ohne erst die unechte scheinsoziale Oberfläche zu beseitigen. Fällt die Maske der Kultiviertheit, so kommt aber zunächst nicht die natürliche Sozialität, sondern nur die perverssadistische Charakterschichte zum Vorschein.“

Wilhelm Reich, Massenpsychologie des Faschismus, Köln 1986, S. 11.

Ich würde gerne noch weiter zitieren, weil es noch sehr lesenswert weitergeht, das würde hier aber zu weit führen – vielleicht in einem der nächsten Texte dann mehr zu Wilhelm Reich. Worauf es hier aber ankommt, ist, dass Reich nicht bei der traditionellen, typisch dualistischen Auffassung stehenbleibt, die im Wesentlichen aus den Gleichungen „Rationalität = gut, erhaben, göttlich“ und „Irrationalität = schlecht, niedrig, primitiv“ besteht und folglich auf einer Kontrolle der „Sinnlichkeit“ (Kant) durch die Vernunft, oder eben, genauer, Rationalität besteht. Der Mensch nach Reich ist nicht „von Natur aus“ schlecht, böse und pervers, er besitzt keinen natürlichen „Todestrieb“ (Freud) oder gar ein „egoistisches Gen“ (Richard Dawkins), das ihn auf ewig davon abhält, gut zu handeln, wenn er nicht „von außen“ – durch die eigene Rationalität, oder eben auch durch die Rationalität des Familienoberhauptes, des Staates, oder eines personalen Gottes – kontrolliert wird. Das soll aber auch nicht im Umkehrschluss heißen, dass dieser „natürliche“ Mensch keine Fehler hat und die vollendete Sittlichkeit personifiziert. Aber dennoch stellt bei ihm, dieser Theorie nach, „das Böse“, das Hinterhältige, das Egoistische, das Sadistische usw. nicht die Regel, sondern eine seltene Ausnahme dar. – Während in unserer Gesellschaft der Egoismus als Regel – wenn man auch nicht zugeben mag, dass er vorherrscht – doch zumindest forciert wird.

Ist es so naiv und optimistisch anzunehmen, dass „das Gute“ stattdessen einmal vorgeherrscht haben mag, trotz mangelndem „Fortschritt“ der Rationalität? Ist es nicht vielmehr zynisch und kurzsichtig anzunehmen, dass es gar nicht anders geht als heute? Dass zukünftiger Fortschritt auch im Guten (nicht nur in der Technik…) bloß durch einen inneren Kontrollmechanismus im Geiste erreicht werden kann, der die Gefühle und Impulse für immer im Zaum hält und einsperrt? Kann ein so strukturierter Geist „frei“ werden? Kann er eine freie Gesellschaft entwerfen oder gar leben? Oder wird er sich nicht vielmehr auch in denjenigen gesellschaftlichen Strukturen wohlfühlen und diese einfordern, die er auch in sich selbst vorfindet? Und immer wieder nach Herrschaft verlangen, ob für sich selbst oder als Untertan? (Hierzu auch wiederum mehr bei Reich)

Rationales Denken, dass den Sinn im Denken nicht vergisst und das „bloße“ Gefühl nicht verleugnet, sondern mutig dogmatische Grenzen aufbricht und seinen Vorteil in der Einsicht sucht, kann zur Überwindung seiner eigenen Vorherrschaft beitragen, die bisher immer mit einer Unterdrückung von Trieben und Sinnlichkeit einherging. Wir brauchen eine vernünftige Rationalität, die das Gute will statt den persönlichen Vorteil, und das Sinnliche dabei nicht unterdrückt.

Mehr dazu im nächsten Teil über das Gefühl.

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